Liebes Team des Tierheims Dellbrück,
nach nunmehr ca. 6 Wochen wird es Zeit, dass wir uns mit lieben Grüßen und vielem Dank mit Nachrichten von Bruno an Sie wenden.
Bruno hat sich mittlerweile gut eingelebt! Anfangs war er sehr scheu und zögerlich, kein Wunder. Außerdem hat ihm seine Anaplasmose ziemlich zugesetzt. Ein Schnupfen ist bei sooo einer großen Nase ganz schön übel (da braucht man Servietten, weil Taschentücher nicht reichen! [?]) und er war einfach fürchterlich schlapp. Aber die Antibiotika haben gut geholfen, auch wenn es fast ein Kunststück war, sie ihm auf immer neuen Wegen einzutrichtern (die Pillen kann man glatt wieder in die Packung legen, so sauber sind sie aussortiert!), und die Nachuntersuchung bei der Tierärztin hat ergeben, dass die Erkrankung nun weg ist.
Bruno hat inzwischen entdeckt, dass Futter echt lecker ist, und auch Hundeleckerli, die er anfangs misstrauisch liegen ließ, kennt er nun immerhin. Unbekanntes macht ihm immer noch schnell mal Angst, aber er hat gut Vertrauen gefasst und schon sehr viel gelernt. Wir sind total begeistert, wie Bruno Menschen begegnet, obwohl er es in seinem ersten Leben wohl eher nicht so gut hatte?!
Weihnachten hat er den Besuch der gesamten Großfamilie mit insgesamt 19 Personen, darunter 5 Kinder zwischen knapp 3 und 7 Jahren sowie unsere eigenen Großen zwischen 19 und
18 Jahren, nicht nur ertragen, sondern auch genossen: schließlich fand sich immer eine Hand, die ihn kraulte...
Wirklich gern lässt Bruno sich nicht fotografieren: sobald er die Kamera sieht, zieht er den Kopf ein, dreht sich weg und sucht das Weite...wohl nicht zum Model geeignet, der Bruno!
Trotzdem schicken wir im Anhang einige Bilder, die ihn in Aktion oder in Ruhe (immer noch eine Lieblingshaltung von ihm) zeigen.
Also, nochmal vielen Dank für Ihre liebevolle Aufnahme des Hundes als erste Auffangstation, die gute Beratung beim Aussuchen von Bruno, die Blitzaktion (Abholen bei kaputtem Auto) und die Medikamente!
Alles Gute für Ihre weitere Arbeit und herzliche Grüße von der ganzen Familie!
Elke Muddemann-Pulla